Öl- zum Verdünnen werden verschieden schnell trocknende Malmittel verwendet, die aus Lein-, Mohn- oder Nussöl bestehen, gegebenenfalls in Verbindung mit Weichharzen oder Balsam. Die Ölmalerei erlaubt ein Neben- und Übereinandersetzen von Pinselstrichen, ohne dass die Farben ineinander verlaufen. Die Ölmalerei hat vor anderen Malweisen den Vorzug, dass die Farben stunden- bis tagelang vermalbar bleiben und nach dem Trocknen ihre Farbwirkung behalten. Auch hier arbeite ich mit einem Schlussfirnis.
Pastell- hier wird mit farbiger Kreide auf Papier gezeichnet. Der Abrieb der Kreide haftet lose auf dem Papier und wird erst mit einem speziellen Spray auf diesem fixiert. Bis dahin lässt sich die Farbe mit dem Finger oder einem Tuch verwischen, so dass keine Malspuren mehr erkennbar sind, sondern verschiedene Farbverläufe über- und nebeneinander stehen.
Aquarell- ist ein mit Wasserfarben gezeichnetes Bild. Merkmal: meist verwischte Konturen. Ein Aquarellbild entsteht in Schichten.. man beginnt mit hellen Farbtönen und wird immer dunkler… hier kann man nun durchscheinend arbeiten aber auch deckend. Es gibt unterschiedliche Techniken zum Beispiel die Nass in Nass Technik bei der die Farbe in den noch feuchten Untergrund eingearbeitet wird und sich mit anderen Farben vermischt. Die Aquarellmalerei ist eine sehr alte Form der Malerei und keines Wegs einfach, denn Korrekturen sind fast nicht möglich.